Basketballgemeinschaft Kamp-Lintfort 1954 e.V.
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Am Samstag ist Citybasket Recklinghausen in der Glückauf-Halle zu Gast – die Mannschaft, die in dieser Saison bislang als einzige eine Niederlage gegen die BG Lintfort einstecken musste. Die Gastgeber freuen sich auf ein emotionales Spiel.

Ein Sieg steht für die Regionalliga-Basketballer der BG Lintfort in dieser Saison erst auf der Habenseite. Ein Sieg, der nach Lage der Dinge zu wenig ist, um den Klassenerhalt noch zu realisieren. Aber dennoch ein Erfolg, der deutlich gemacht hatte, dass die BGL in perfekten Momenten in der Lage ist, auch ohne Importe in der Regionalliga Spiele gewinnen zu können.

Dass dieser Moment in dieser Spielzeit erst einmal eingetreten ist, liegt in der Natur der Sache. Denn auch die Lintforter hatten vor der Saison einen personellen Aderlass zu verzeichnen, der nicht einfach zu kompensieren war. Nichtsdestotrotz freut man sich, sich nun auch am Samstag um 20 Uhr in Form von Citybasket Recklinghausen wieder mit einem solchen Gegner messen zu dürfen. Und die BGL erwartet ein emotionales Spiel – denn schließlich wollen sich die Gäste aus dem Ruhrgebiet für die völlig unerwartete Hinspiel-Niederlage revanchieren.

„Recklinghausen wird zeigen wollen, was es drauf hat. Sie werden mit Wut im Bauch anreisen und werden uns von Beginn an unter Druck setzen. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagt BGL-Trainer Tobias Liebke, der mit der Rückkehr einiger zuletzt fehlender Akteure in den Kader rechnen kann. So werden Patrick Wittich und Thomas Achtermeier wieder zum Team stoßen, auch Paul Krüger wird mitwirken können. Ob Michael Schmak nach einer im Ibbenbüren-Spiel erlittenen Knöchelverletzung wird mitwirken können, ist derzeit aber noch unklar.

Die Gäste blicken auf eine bislang recht ausgeglichene Saison zurück. Mit neun Siegen und sieben Niederlagen belegen die Recklinghäuser derzeit Tabellenplatz sieben und befinden sich damit so ziemlich im Niemandsland des Tableaus – denn sowohl nach vorne als auch nach hinten sind es jeweils zwei Siege Differenz, die Citybasket von der Konkurrenz trennen. Zuletzt gelang ein recht mühsamer Erfolg über den Vorletzten Salzkotten, davor setzte es eine klare Derby-Niederlage bei den Hertener Löwen.

Auch wenn die Gäste alles dafür geben werden, die Hinspiel-Niederlage vergessen zu machen, gibt Tobias Liebke die Richtung klar vor: „Wir wollen wieder mitspielen, werden uns nicht verstecken. Natürlich müssen wir gewappnet und mit dem Kopf direkt bei der Sache sein. Aber wir spielen zu Hause und wollen auch dementsprechend auftreten.“