Basketballgemeinschaft Kamp-Lintfort 1954 e.V.
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Final Four: Nach Halbfinal-Sieg über Dortmund unterliegt man nur knapp Gastgeber Leverkusen


Am vergangenen Wochenende standen nicht nur die letzten Spieltage der Saison in den Seniorenligen an. Denn bereits am 1. Mai wurde in Leverkusen das Final Four des diesjährigen WBV-Jugendpokals ausgetragen. Mit von der Partie war auch die U18 der BG Lintfort.

Diese hatte in den Runden zuvor bis ins Halbfinale gekämpft. So konnte die Mannschaft von Coach Patrick Wittich, die auch schon in der NRW-Liga überzeugende Leistungen ablieferte,  im Vorlauf bereits gegen die RheinStarts Köln (76:57), den TVE Dortmund Barop (70:72) und die SG VFK Boele-Kabel (85:68) durchsetzen. Für das Finalturnier in Leverkusen hatten sich zudem die gastgebenden Basketballer aus der Chemiestadt, die finke Baskets Paderborn sowie der SVD Dortmund qualifiziert.

Sieg über Dortmund bringt Finalteilnahme

Auf Letztere traf die BGL im Halbfinale. Die Dortmunder hatten in der Regionalliga überzeugen können und mussten in ihrer Staffel keine einzige Saisonniederlage hinnehmen. Daher stand den Klosterstädtern ein unangenehmer, aber keineswegs unschlagbarer gegenüber. Dementsprechend motiviert gingen die Lintforter auch in die Partie. Zu Beginn eines jeden Viertels verschaffte sich die BGL jeweils einen komfortablen Vorsprung von mehr als zehn Punkten, der dann gegen Ende souverän verwaltet wurde. Dabei hatte man den Gegner zu jedem Zeitpunkt der Partie gut im Griff, obwohl dieser gerade in den direkten Duellen über eine enorme individuelle Qualität verfügte. Dafür schwächelten die Westfalen dafür bei ihren Distanzwürfen. Immer, wenn die Dortmunder näher kamen, hatte die BGL eine passende Antwort parat. So setzte man sich letztlich relativ knapp, aber dennoch verdient mit 68:63 durch.

Es spielten: Schöter (21), Durdel (20), Malesevic (12), Middeldorf (9), Tchurz (4), Mutlu (2), Portwitt, Idoko, Keisers, Mänß, Scheidung, Rohwaldt.



Finale gegen  Gastgeber Leverkusen - gute Erinnerungen an den Ligabetrieb

Im Finale trafen die Jungs dann auf den Gastgeber TSV Bayer Leverkusen, der sich mit 70:60 gegen finke baskets Paderborn durchgesetzt hatte. Der Gegner marschierte als  souveräner Tabellenführer durch die abgelaufene Saison in der NRW-Liga. Doch war es die BGL, die den Chemiestädtern in der Rückrunde die einzige Niederlage zufügen konnte. Dass man diesen Gegner schlagen kann, hatten die Klosterstädter also bereits unter Beweis gestellt.

Doch auch die Gastgeber konnten sich an diese Niederlage gut erinnern. Dementsprechend gingen sie ins Spiel und bestimmten von Beginn an die Marschrichtung. Das erste Viertel war bereits eine kleine Vorentscheidung. Zwar konnte die BGL die Partie in der Folgezeit ausgeglichen gestalten, den Rückstand bis zur Halbzeitpause aber nicht entscheidend verkürzen. Erst im dritten Viertel konnte man sich wieder ein wenig herankämpfen. Nachdem vor dem Seitenwechsel die Lerverkusener von der Linie der Schiedsrichter profitierten, war es nun die BGL, die begünstigt von den Entscheidungen des Gespanns in Grau wieder heran kam. Letztlich reichte die Kraft am Ende aber nicht aus, um noch einmal eine Wende herbei zu führen, auch da man den überragenden Center der Gastgeber zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekam. So gewannen die Leverkusener schließlich mit 67:59 die Partie und auch den diesjährigen WBV-Pokal.

Es spielten: Durdel (16 Punkte), Schöter (14), Malesevic (11), Keisers, Mänß, Middeldorf, Scheidung (je 4), Porwitt (2), Mutlu, Idoko, Tchurz und Rohwaldt.


Dennoch freuten sich hinterher alle über den tollen Erfolg und den würdigen Abschluss einer tollen Saison. Für den 97er-Jahrgang endet zudem die Zeit in den Jugendteams der BGL. Einige werden und haben schon den Weg in die Seniorenteams gefunden. Es endet aber auch die Zeit von Patrick Wittich als Coach der U18, der aufgrund seines Studiums nun kürzer treten wird.


Der Vorstand der BGL gratuliert dennoch zu einer tollen Saison und zum zweiten Platz im WBV-Pokal. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich die Jugendarbeit der BGL immer noch sehen lassen kann, was nicht zuletzt die vielen jugendlichen Talente beweisen, die sich schon im Verlauf der Saison einen festen Platz in den Seniorenteams gesichert haben.